Frau Nägele, Mandolinen und Mondschein

Pressestimmen


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Frau Nägele macht Blau

Mundartfestival in der Stuttgarter Liederhalle am 12. April 2019

Frau Nägele alias Helga Becker

Auch Helga Becker, die zweite Mundartkünstlerin an diesem Abend, zog die Register des schrägen Geschmacks und präsentierte sich in allen Tonlagen. Als Frau Nägele, schicke Landpomeranze, versuchte sie nach Stuttgart zu reisen und traf dabei auf unzählige Stolpersteine, zum Beispiel der hochkomplexe Fahrkartenautomat, die teure Fahrkarte, das Streckennetz, undurchschaubar für sie. Das größte Problem aber offenbarte sich in Stuttgart selbst: „Hättet ihr net bessa aufbassa kenna, isch koi Bahnhof mer da“, beschwerte sich Frau Nägele.

Ohnehin seien viele Menschen sehr vergesslich, vor allem junge Eltern. Die müssten sich die Namen ihrer Kinder schon auf die Heckscheiben der Autos pinnen. Es könnte aber auch an deren unaussprechlichen Namen liegen, wie „Schantal“ oder „Kefin“.

Becker kann nicht nur schauspielern, sondern auch singen, rappen und tanzen: Die Sebastian-Blau-Interpretin trug ein Gedicht des bekannten Mundartlyrikers als Rap vor, wobei das Publikum den Rhythmus dazu klopfte. Die Darbietung war auf höchstem Niveau und die Zuschauer waren begeistert. Ob Hochzeitstag (ein Kuss pro Jahr), Klimakterium (Jacke an, Jacke aus, Fuß rein, Fuß raus) oder die Schwäbin nach einer Liebesnacht (kehret die Mebel elle Ine)…singend, tanzend, luftig oder herb: Becker brachte schwäbische Eigenheiten auf humorvolle Weise auf den Punkt.                                    SAV 24.04.2019

  

Marbacher Zeitung
„Helga Becker versteht es prächtig, sich auf der Bühne zu gebärden und…im humorigen Austausch schwäbischer Un- und Artigkeiten kunstvoll zu suhlen. Sehr zur Freude ihrer Zuschauer, die sich manchmal gar nicht mehr einkriegen wollten über die eigenwillige Nabelschau, bei der die schwäbischen Eigenheiten mundartsprachlich extrapoliert zum Besten gegeben wurden.“

„Frau Nägele scharwenzelt so lustvoll auf der Bühne herum, dass der Spaß auch nonverbal rüberkommt.“

Ludwigsburger Kreiszeitung
„In wieherndes Gelächter bricht das Publikum aus, als Nägele nach der Pause wieder auf die Bühne wackelt: nun im roten Kleid mit Puscheljäckchen und auf mindestens zwölf Zentimeter hohen Absätzen.“

„Helga Becker erzählte, sang und tanzte herrlich temperamentvoll…“

Frau Nägele uff dr Gass